Sicherheitsmerkmale
STYX wurde nach dem Prinzip «Alles,
was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten»
entwickelt. Das heisst, dass erlaubte, «sichere»,
Dienste nicht einfach pauschal aktiviert, sondern
speziell konfiguriert werden müssen.
Wie im Diagramm ersichtlich, schützt
STYX vor Angriffen aus dem Internet, sowie vor
Versuchen, aus dem internen Netzwerk unerlaubte
Verbindungen nach aussen herzustellen.
Durch die Anwendung von Proxy-Techniken
auf dem Bastion Host sorgt STYX für eine
wirksame Abschottung des Intranets und des Internets
gegeneinander. Sämtliche über STYX aufgebauten
Netzwerkverbindungen werden registriert und zur
späteren Analyse elektronisch festgehalten.
Um den Bastion Host so gut wie möglich
zu schützen, wird der Access Router zum Screening
Router programmiert. Dies stärkt das gesamte
Firewall-System, indem auch auf Netzwerkebene
entsprechende Sicherheitsmassnahmen getroffen werden.
Vom Screening Router abgelehnte Pakete mit dubioser
Herkunft gelangen erst gar nicht zum Bastion Host, um
detaillierter geprüft zu werden. Sie werden bereits
in erster Instanz abgelehnt. Dies erlaubt dem Bastion
Host, sich vollumfänglich auf seine Aufgaben zu
konzentrieren.Bei der «Belt &
Suspenders»-Architekturvariante sorgt ein Choke
Router auf der inneren DMZ-Seite für zusätzliche
Sicherheit und Unterstützung des Screening Routers
und des Bastion Hosts. Dieser kann als dritte
Verteidigungslinie bei Datentransfers vom Internet
zum Intranet angesehen werden, oder als erste
Sicherheitsmassnahme bei Datentransfers vom Intranet
zum Internet. Dies wird im Diagramm «Belt &
Suspenders»-Architektur dargestellt.
Der Systemadministrator kann täglich
Bericht per Email über folgende Aktivitäten
erhalten:
Liste von
unberechtigten IP Zugriffsver-suchen am
Screening Router
Liste von
unberechtigten IP Zugriffsver- suchen am
Gateway
WWW Berichte pro
internem Arbeitsplatz
Berichte über
Email-Verkehr
Generelle
Systemstatistiken